Pillivuyt France - la Porcelaine depuis 1818

190 Jahre Geschichte

Von der Schweiz bis nach Frankreich...

1818: Jean Louis Richard Pillivuyt gründet eine Porzellanfabrik in Foëcy. Die Umgegend eignet sich gut zur Produktion: Holz aus den nahe gelegenen Sologne Wäldern- Wasser in reichlicher Menge und die geographische Nähe der kürzlich entdeckten Kaolinvorkommen in Limoges.

Porzellanmanufakturen sind die neueste technische Errungenschaft dieses Zeitalters, trotzdem sind die Anfangsjahre hart und beschwerlich.

1823: Der erste Erfolg stellt sich ein: ein Medaillengewinn in New York!

1847: Das erste PILLIVUYT Geschäft öffnet seine Pforten in der Rue de Paradis in Paris.

Umzug nach Mehun sur Yèvre

1854: Charles Pillivuyt eröffnet seine eigene Manufaktur in Mehun-sur-Yèvre.

1855 bis 1867: Charles Pillivuyt führt die Fabrik zu ihrer Blütezeit. Der Aufstieg erfolgt rasch und PILLIVUYT wird überhäuft mit zahlreichen verschiedenen Medaillen auf diversen Universal-Ausstellungen. Die weltweite Berühmtheit nimmt hier ihren Anfang. Im Jahre 1860 wird bereits ein Viertel der Gesamtproduktion in aller Herren Länder exportiert.

1868: Installation einer Dampfmaschine.

1870: Die Ländereien um Pillivuyt herum wachsen an auf 13 Hektar Land. Die gesamte Belegschaft zählt 800 Mitarbeiter.

1878 bis 1889: Zahlreiche Goldmedaillengewinne bei internationalen Ausstellungen in Paris.

1884: Gründung eines Handelsbüros in London.

Die Krise folgt der Euphorie

1900: Der Konkurrenzdruck ist groß und Pillivuyt muss sich in seinen Auslandsmärkten behaupten. Dank seiner Handelsagentur in London ist dies von Erfolg gekrönt, insbesondere in den angel-
sächsischen Märkten und Südamerika.

In seiner Blütezeit werden einige von Pillivuyts prominentesten Porzellanartikeln kreiert, wie z.B. die Original-Löwenkopfterrine und die Ur-Bistro-Tasse, welche auch heute noch unzählige Theken in aller Welt ziert.

1903: Errichtung eines eigenen Porzellanmassenateliers.

1910: Streik der Fabrikmitarbeiter.

1918: Nach dem ersten Weltkrieg erholt sich die Produktion dank der verbesserten Produktionsbedingungen insbesondere beim Brennvorgang. Jedoch setzt hier, wie auch in anderen Industriezweigen die Krise kurz nach den euphorischen Jahren ein.

Pillivuyt und A. Simon-eine Wiedergeburt !

1945: Beide Weltkriege bringen Pillivuyt in große finanzielle Schwierigkeiten. Charles II ist völlig ruiniert und sieht sich gezwungen, die Fabrik im Jahre 1946 zu verkaufen. Nur noch 28 Mitarbeiter sind beschäftigt, die Gebäude und Maschinen beschädigt. Die Pillivuyt Familie gibt die Geschäfte an Herrn Alfred Simon, einen Ihrer Kunden ab. Dieser wird neuer Eigentümer und Geschäftsführer.

1954: Größere Modernisierungsarbeiten werden durchgeführt, welche einen starken Produktivitätszuwachs ermöglichen. Die Errichtung zweier Tunnelöfen von je 60m Länge erlaubt es, die Kapazitäten zu verdoppeln.

1962: Brennvorgang auf Gas umgestellt.

Langenthal und Laufen

1963: Im Jahre 1963 wird Langenthal, eine Schweizer Porzellangesellschaft zum Anteilhaber.

1988: Nach einigen profitablen Jahren der Zusammenarbeit wird Langenthal seinerseits von einem anderen Schweizer Konzern aufgekauft. Pillivuyt wird somit Bestandteil der Schweizer Laufen Gruppe, welche weltweit agiert und sich auf Keramik spezialisiert hat.

1995: Einführung der Untermarke “Porcelaine du Reussy”.

SAS Nouvelle Pillivuyt

2002: Auf Anregung seiner leitenden Angestellten wechselt die Firma Ihre Aktionäre. Pillivuyt heißt zu diesem Zeitpunkt Herrn Bertrand Pillivuyt als Nachfahren der Gründerfamilie im Kreis seiner Aktionäre willkommen. Der Enkel des letzten Eigentümers ist bereit, in die Fußstapfen seiner Ahnen zu treten.

2003: Gründung einer Tochterfirma in den USA mit Sitz in Minneapolis.

2004: Pillivuyt führt seine innovative Porzellanmasse Pillenium® in den Markt ein.

2006: Übernahme des Gastronomie-Fachhändlers A. Simon in Paris. Produkteinführung der Serie „Alizée“, kreiert von der berühmten kreolischen TV-Fernsehköchin Babette de Rozières.

Händler und Endverbraucher
Hotel und Gastronomie